Der Mikado
von W.S. Gilbert und Arthur Sullivan
Das Meisterstück an satirischer Oper aus England, komponiert zur Zeit der großen Leidenschaft für alles Japanische.
Die Uraufführung einer neuen witzigen deutschen Übersetzung von Bettina Bartz.
MITWIRKENDE
Matthäus Schmidlechner
Elisabeth Breuer
Orlando Mason
Karen Robertson
Reinhold G. Moritz
Gerda Lischka
Philippe Spiegel
Tanja Höfer u.a.
Regie: JOHN F. KUTIL (Landeskulturpreis für Bühnenkunst '09)
Bühne und Licht: Franz Flieger Stögner
Kostüme: Natascha Wöss
Musikalische Leitung: WILLIAM MASON
TERMINE
Do 29. / Sa 31. Juli / So 1. August
Do 5. / Fr 6. / Sa 7. / So 8. August
Do 12. / Fr 13. / Sa 14. / So 15. August
Alle Vorstellungen in der Fabrik Helfenberg um 19.30
Bewirtung ab 18.30
KARTEN
Karten und Infos: 07218-389 oder office@operadacamera.at
Vollpreis / Senioren / StudentInnen / SchülerInnen
€22 / €20 / €18 / €12
Für Kinder unter 10 Jahren Eintritt frei, wir bitten um Anmeldung!
Kunstprojekt mit Malerei, Musik und Literatur
..nähere Infos folgen
Künstler Symposium 2010
nähere Infos folgen
Vernissage am 26. Juni 2010 19h im Leinen´s
Ausstellungsdauer: 27. Juni 2010 bis 16. Oktober 2010
Abschluss mit Liedern von der Ausropop Legende Heinrich Walcher 16. Oktober 2010 ab 19:30h im Leinen´s
Bisherige Veranstaltungen in der Fabrik Helfenberg
29. August, 2009/15:00 Uhr Das Schätzchen der Piraten Theater des Kindes/Zweipersonen Stück/ab 6 Jahren/50 min.
20:00 Uhr Rausch
Ein Kabarett mit Eva Damyanovic und Martin Kratochwil
Sonntag, 30. August/15:00 Uhr Das Schätzchen der Piraten Theater des Kindes/Zweipersonen Stück/ab 6 Jahren/50 min.
20:00 Uhr Katrin Weber Trio Jazzabend
Donnerstag, 3. September/20:00 Uhr Brief einer Unbekannten nach Stefan Zweig mit Simone Neumayr
Freitag, 4. September/20:00 Uhr Brief einer Unbekannten nach Stefan Zweig mit Simone Neumayr
Samstag, 5. September/16:00 Uhr Am Anfang Theater des Kindes/Zweipersonenstück/ab 6 Jahren/60 min.
20:00 Uhr Rausch Ein Kabarett mit Eva Damyanovic und Martin Kratochwil
Sonntag, 6. September/16:00 Uhr Am Anfang Theater des Kindes/Zweipersonenstück/ab 6 Jahren/60 min.
Teilnehmer/Künstler Symposium 2009
Nina Doege:
Zentraler Arbeitsgegenstand sind für die in Leipzig lebende Künstlerin immer Dinge, die gekennzeichnet sind durch eine spezielle Materialität. Eine besondere Haptik, besondere Eigenschaften oder aber eine interessante Struktur können diese ausmachen. Dazu beschäftigen sie Fragen nach dem „Ort“ der Kunst, also der Wand oder dem Raum an dem und in dem sie sich befindet, was ihren Objekten einen so genannten installativen Charakter verleiht. Diese Installationen, ebenso wie Materialien, die sich zuhauf auf dem Gelände in Helfenberg befinden, werden zusammen mit den Räumlichkeiten der Weberei besonders interessante Anblicke und Ausblicke ermöglichen.
Stefan Maier:
Waren es in seiner Malerei früher aufgebrachte Emotionen, wütende Anklagen und existentielle Fragestellungen, mischt sich nun zunehmend Ironisches in das Themenspektrum des Salzburgers Stefan Maier. Eines scheint jedoch immer wieder auf: Das zentrale Thema Heimat, dass ihn als gebürtigen Lungauer nicht loszulassen scheint. Als Künstlerperson auf ganzer Linie Extremist steigt er jedoch gegen Heimattümeleien im verharmlosenden, nationalistischen, Natur und Menschen ausbeutenden Sinne vehement in die Eisen. Mit seinen Gemälden formuliert er seine eigene Spiritualität.
Lutz-Rainer Müller:
Die Arbeiten des ebenfalls aus Leipzig ins Mühlviertel angereisten Künstlers Lutz-Rainer Müller lassen sich aus einer Vielzahl an möglichen Schlagworten beispielsweise mit „situationistisch“ und „spielerisch“ umschreiben. Situationistisch, weil der Künstler bei seinen Arbeiten sowohl vor Ort in Helfenberg gefundene Materialien bearbeitet, wie auch den Ort an sich mit einbezieht, „spielerisch“ durch sein forschendes, neugieriges Herangehen an diese Materialien. Die Arbeiten des Künstlers werden zusätzlich zu den Atelierflächen auch an weiteren Orten des Weberei-Areals zu finden sein.
Dominika Szczot:
Ausgangsmaterial der Malerei von Dominika Szczot sind zwischenmenschliche Begegnungen bzw. die dabei entstehenden Emotionen, die im Raum gewisse Energien zurücklassen. Die momentan in Wien auf der Universität für angewandte Kunst studierende Künstlerin erforscht Mittel diese energetischen Prozesse malerisch darzustellen. Sie versteht diesen Versuch als logische Konsequenz und Fortsetzung einer Phase der realistischen Figurendarstellung, die den in Helfenberg entstehenden Arbeiten voran ging.
David Schmid:
Der in Helfenberg entstehenden Serie geht eine literarische Arbeit des in Wien studierenden Künstlers voraus, die sich dem Element Wasser widmet. Dabei ist David Schmids Malerei als erweiternde Ebene zu verstehen, die gewissermaßen jene Bereiche erreicht, an die die Literatur nicht reicht. Durchdrungen von Spiritualität und Begeisterung für mytholgisch-sagenhaftes formuliert er vielschichtige Farbräume.
Zusammenfassung:
Mit den drei aus Wien angereisten Künstlern Stefan Maier, Dominika Szczot und David Schmid lässt sich ein interessanter Einblick in aktuelle Malerei gewinnen. Bereichert werden diese Positionen durch zwei Künstler, die aus Leipzig angereist sind und Arbeiten fertigen, die einen Ausblick in die weiteren Möglichkeiten der zeitgenössischen Kunst ermöglichen und zudem den konkreten Ort Helfenberger Leinenweberei mit einbeziehen werden.
Allgemein:
Auch in diesem Jahr kommen erneut bildende Künstler nach Helfenberg, um die besondere Arbeitssituation der ehemaligen Weberei zu genießen. Diese besteht nicht nur durch die besonders schöne umliegende Natur und die damit einhergehende Ruhe, sondern vor Allem durch das Platzangebot vor Ort, das uneingeschränktes Arbeiten der Künstler ermöglicht, sowie das inspirative Flair der Industrieanlage.
In diesem Jahr stelle ich als Teilnehmer zunächst den Maler und „Wiederholungstäter“ Stefan Maier vor, der nunmehr Absolvent der Wiener Universität für angewandte Kunst ist. Nach einem längeren Aufenthalt in Helsinki im letzten Jahr hat sich, was seine Arbeiten betrifft vieles getan und man kann gespannt sein auf sein Schaffen in der Zeit in Helfenberg.
Mit an Bord sind heuer auch zwei Künstler aus Leipzig, Nina Doege und Lutz Müller deren Kunst hier in Helfenberg das mögliche Spektrum dessen, was Kunst bewegen und bedeuten kann ausloten wird. Beide arbeiten (wie Stefan Maier) seit 2007 regelmäßig bei dem vom Wiener Christoph Mayer initiierten Projekt Pilotenkueche in der Leipziger Baumwollspinnerei. Sie arbeiten konzeptuell, sprich die Idee und der Ort – in diesem Fall Helfenberg werden im Vordergrund der Arbeiten stehen. Ich bin besonders gespannt, was zwei Konzeptkünstler in Helfenberg bewegen werden, wie die Reaktionen der Helfenberger ausfallen und würde mich freuen, wenn die Arbeiten der beiden angeregte Diskussionen über bildende Kunst auslösen würden.
Mit dabei sind außerdem zwei weitere Künstler, Dominika Szczot und David Schmid, die wie bereits Stefan Maier bisher in der Klasse von Christian Ludwig Attersee auf der Universität für angewandte Kunst, Wien studierten. Mit diesen beiden wird das breite Spektrum an Malerei, das uns dieses Jahr in Helfenberg erwarten wird, ergänzt zu einer breiten Palette verschiedenster Herangehensweisen und Fragestellungen an die Leinwand.
Weltpremiere von Twist Pension mit EIN BATZN WELT 14. August 2009
Aus dem fernen Bayernland kommt die TwistPension in die Edelprovinz Österreichs um ihr Bühnendebüt des Stückes “Ein Batzn Welt” zu zelebrieren. TwistPension sind Christine Sittenauer und Tobias Zettelmeier, Improvisationsspieler aus München, die sich nun dem Szenischem Theaterspiel widmen. Hermann und Irmi ein alltägliches Paar, sesshaft und verwurzelt im Bayrischen Alpenraum, widerfährt die Geschichte ihres Lebens. Irmi, Hausfrau in der Blüte ihrer Zeit, entkommt der Tristesse ihres Lebens durch die Teilnahme an einer Fernsehshow.
Hermann, zurückgelassener “Göttergatte” wird der Ernst der Lage allmählich bewusst und reagiert prompt. Liebe, Intrige, Affären und Verfolgungsjagd, gespickt mit musikalischen Exzessen, Filmsequenzen und Szenen; all das vereint die TwistPension in ihrem Stück “Ein Batzn Welt”. Dieses Theaterstück zwischen Wohnzimmer und Großstadt, Liebe und Trauer, verknüpft den Kapitalismus mit den primitiven Dingen des Lebens. Letztendlich stellt sich die TwistPension die große Frage, wer eigentlich wen liebt und wirft damit alles aus den Bahnen.
Das längste Gemälde der Welt wurde am Gelände der Fabrik Helfenberg fertig gestellt
Am Samstag den 1. August 2009 wurde am Gelände der Fabrik Helfenberg das längste Gemälde der Welt gemalt. Das Meisterwerk hat eine Länge von 500 Meter.
Einzelne Teile des Gesamtwerkes können in der Fabrik Helfenberg um EUR 10,- erworben werden. Der Erlös geht dabei an das SOS- Kinderdorf Oberösterreich. Infos unter: office@fabrikhelfenberg.atoder unter: +43 676 848 101 800
Herzlichen Dank für die Unterstützung:
Raiffeisenbank Helfenberg, Simader Bau, Naturfabrik, Fa. Glaser und KEK Color
Veranstaltungen in der Fabrik Helfenberg 2010